Eine Hostess packt aus:

Warum der Job so viel Spaß macht!

Inklusive Pleiten, Pech und Pannen

Potrait Setcard

Isabel Fiedler ist eine unserer vielseitigsten Hostessen, die wir immer wieder regelmäßig und sehr gerne buchen, weil wir uns jederzeit auf sie verlassen können. Sie hat zahlreiche Jobs absolviert  – in eigentlich jedem Bereich des Event-Marketings. Von ihrer langjährigen Erfahrung können Anfänger sehr profitieren. Wir haben sie darum interviewt und gefragt, wie sie an gute Jobs kommt, was sie schwierigen Kunden sagt und an welche Pleiten, Pech und Pannen sie sich erinnert.

Isabel, wann ist der beste Zeitpunkt, das beste Alter, um als Hostess oder Promoter zu starten?
„Ich habe bereits während des Abis angefangen, also schon sehr früh. Und habe dann einfach immer weitergemacht, während meiner Ausbildung und während des Jobs. Wo sonst kann man so einfach Geld verdienen, wenn man die richtige Einstellung und Spaß am Umgang mit Menschen hat? Und das ist irgendwann auch unabhängig vom Alter – denn manche Kunden wünschen sich Leute, die gut verkaufen können, Spaß am Leben haben und Köpfchen – und nicht ausschließlich jung und hübsch sind. Ich bin natürlich alles in einem.“ (Hier schenkt sie uns ihr verschmitztes Isabel-Lachen)

Kennst du jemanden, der keinen Spaß daran hat?
„Am Hostessen-Job? Wenn man das Dienstleistungsgen hat, also emphatisch, aufmerksam und freundlich ist, dann fällt einem der Job super leicht. Aber ohne diese Eigenschaften? Schwierig!“

Promoter Setcard

Sedcard Beispiel Hostess
Sedcard Promoter Hostess

Die Sedcard entscheidet

Kommst du denn an viel Jobs oder verteilen sich die Aufträge auf die vielen Hostessen in Deutschland?
„Bis heute habe ich sicher an die 500 Jobs als Hostess absolviert – und da war alles dabei: vom Service, über Back-Office, Messe und Promotion. Ich habe den Mega-Luxus, dass ich mir aufgrund meiner Erfahrung die Jobs rauspicken kann. Bei Auslandseinsätzen schlage ich immer sofort zu, weil ich dann meine Fremdsprachkenntnisse nutzen kann und mir das einfach total viel Spaß macht. Vor allem, wenn ich mit einer verlässlichen Agentur wie TRUST Promotion zusammenarbeite. Dann weiß ich, dass vor Ort alles klappt.

Damit ich regelmäßig angefragt werde, aktualisiere ich etwa sechs bis sieben Mal im Jahr meine Sedcard. Die Projektleiter in der Agentur müssen ja sehen, dass ich aktiv bin, einsetzbar und vor allem wandelbar. Und je öfter ich gebucht wurde, desto mehr Anfragen kommen zukünftig – eines bedingt das andere.“

Läuft also. Schon mal ein peinliches oder unangenehmes Erlebnis während eines Jobs als Hostess gehabt?
„Ja, klar! Der Klassiker. Wir hatten ein Event in einem 5* Hotel. Der Sommelier war ausgefallen und ich bin ganz selbstbewusst eingesprungen. Ich präsentierte also dem Prinzen von Soundso den Rotwein und hatte irgendwie den Korken vorher nicht wieder richtig – naja – auf alle Fälle kippte ich den Wein mit Schwung einmal über seinen Schoß!“

Oh je! Auch sehr unangenehm für den Prinzen!
„Ja – aber hallo. Also für den Rest des Abends bin ich mit rotem Kopf rumgelaufen – und er mit roter Hose, bis ihm seine Entourage Ersatz brachte …

Für mich allein war es bei einem Casting furchtbar peinlich. Ich war für den Ablauf zuständig und hatte den Models geholfen sich vor einem Shooting nochmal nachzuschminken und hab den Moment genutzt selbst kurz zu verschwinden. Zurück im Loft mit Models, Agenten, Fotografen und Kunden bin ich dann wieder zu den Models, hab nachgepudert oder mal eine Haarsträhne aus dem Gesicht gestrichen. Nach 15 Minuten sagt ein Typ zu mir, dass mein Rock verrutscht sei. Der war aber leider nicht nur verrutscht, sondern klemmte halb in meinem Höschen.“

Ich mach den Job, weil ich Spaß haben will.

Immerhin hat er was gesagt und das auch nicht anzüglich. Wurdest du denn in deinem Job auch schon mal schwach von der Seite angeredet?
„Probiert wurde es schon, nur habe ich ihnen nicht meine schwache Seite gezeigt. Auf der Bauma, einer Männerdomäne, dachte ein Herr, es sei angebracht, mich unhöflich anzusprechen. Ich hab ihn mir dann geschnappt, aus der Gruppe herausgebeten und ihm unter vier Augen gesagt, dass ich das nicht möchte. Im Einzelgespräch klappt das meistens sehr gut. Ich rate meinen Kolleginnen auch dazu und empfehle: „Silence them with charme!“

Das scheint für dich kein Problem zu sein. Was war denn dein erfolgreichstes Event so weit?
„Ui, das ist schwierig. Ich bin so gemacht, dass ich immer etwas Tolles oder Positives rausziehen kann. Mir gibt die Dankbarkeit der Gäste sehr viel, oder dass ich dazu beigetragen habe, dass nun gute Stimmung herrscht.
Toll war die Tour mit Nike Outdoor in 6o Stadien. Über eine Woche waren wir mit einer super Truppe in Nike Outfits in der Natur unterwegs. Der Kunde hat sich nachher auch überschwänglich bedankt und das Lob hat mich wahnsinnig gefreut. Ich will ja, dass der Kunde und die Agentur zufrieden sind, darum mach ich den Job.“